Test - New Little King's Story : Königsgeschichte als Ruckelorgie
- PSV
Wie die oben erwähnten Titel bietet New Little King's Story unterschiedliche Arbeiter an. Neben den Soldaten warten Jäger, Bauarbeiter, Holzfäller und Bauern auf eure Befehle. Jede Klasse hat dabei einzigartige Fähigkeiten. So graben Bauern Schätze aus, Bauarbeiter errichten Treppen und Brücken und Jäger sind mit Pfeil und Bogen für den Fernkampf zuständig. Gerade für spätere Missionen ist es wichtig, ein ausgewogenes Team zu haben. Im weiteren Spielverlauf kommen noch passive Helfer dazu. Diese greifen nicht aktiv in das Geschehen ein, unterstützen euch aber mit Zaubersprüchen.
Geld regiert die Welt
Neben den Soldaten werdet ihr meist auf die Bauern zurückgreifen. Die von ihnen ausgegrabenen Schätze könnt ihr verkaufen. Das Geld braucht ihr, um euer Königreich weiter auszubauen. Ihr errichtet beispielsweise Häuser, um die Population zu erhöhen. Zudem könnt ihr Erweiterungen und Rüstungen kaufen. Wenn ihr etwa mehr Arbeiter-Slots kauft, dürft ihr mit einer größeren Armee in den Kampf ziehen.
Einige Gebäude werden für den Fortschritt im Spiel benötigt. So müsst ihr an bestimmten Punkten Erweiterungen kaufen oder neue Klassen durch das Bauen der jeweiligen Schule freischalten. Daher empfiehlt es sich, neben den Missionen immer wieder auf Schatzsuche zu gehen. Je größer das Loch ist, umso wertvoller sind die Schätze. Allerdings solltet ihr immer Soldaten dabeihaben, da manche Gruben von gefährlichen Gegnern beschützt werden.
Technischer Flop
So liebevoll New Little King's Story auch gezeichnet wurde, so schlecht ist die technische Umsetzung der Vita-Variante. Die Welt ist zwar verspielt und glaubhaft, allerdings reizt sie die Vita nicht aus. Die Texturen wirken teils matschig und auch die Figuren sehen blass aus. Darüber kann man allerdings hinwegsehen. Schlimmer hingegen sind die Einbrüche der Bildwiederholrate. Sobald ihr euch auf ein etwas größeres Feld begebt, geht diese in die Knie. Das passiert viel zu häufig, es ruckelt beinahe durchgehend.
Auch hapert es an der Weitsicht. Ihr bewegt euch zwar in einer isometrischen Ansicht durch die Welt, dennoch werdet ihr von aufpoppenden Gegenständen überrascht. So gut wie jedes Objekt wird im Nachhinein in das Spiel geladen.
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